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Mein Anfang bei der GST als Mitglied ab
01.05.1959. Im Marstall 1 Zimmer neben dem Turm. Edgar Ellenberg
(Sundhausen) als 1. lizenzierter OM mit seiner KW-Station rief die erste
Klubstation DM3EI ins Leben. Einige Leute trafen sich sonntags 9-11 Uhr.
Debattierklub, Fachsimpelei ohne Erfolg. Einige Vorführ – QSOs und
wirkungsloses Dahindümpeln über Jahre, Unzufriedenheit. Ich arbeitete damals
in Erfurt und hatte wenig Zeit. Ca. 1963 wechselte ich zur Klubstation der
Optima nach Erfurt. Ich bestand die Hörerprüfung mit CW, Tempo 30, und wenig
später die AFU – Prüfung neu ohne CW ! Rufzeichen DM3KFI als Mitbenutzer der
Optima – Klubstation DM3FI.
Nebenbei war die Fuchsjagd von 1960 – 1964
aktuell. Es wurden Fuchsjagd – Empfänger gebaut und viel „gelaufen“ (80m –
Band). Aber nach den ersten internationalen Vergleichen war klar, daß wir
„Alten Männer“ keine Chance als Wettkämpfer mehr hatten.
Mit einem Eigenbau – Dipmeter, einem Eigenbau
– Absorptionsfrequenzmesser und einem „Multizet“ begann der Aufbau einer 2m
– Station. Ein ausgemustertes ELA – Gehäuse ohne 2 Einschübe aus dem
Getriebewerk Gotha diente als mechanische Basis für den Sender mit SRS 4451
in der PA und dem Netzteil. Es stand nur ein Quarz zur Verfügung, also gab
es auch nur eine Sendefrequenz ( ca. 144.828 MHz von 8.046 MHz ) – ein
Röhrengrab, Transistoren waren damals noch nicht aktuell.
Die Gesetzeslage damals : maximal 30W Input.
Die Betriebstechnik : in eine Richtung länger CQ rufen, dann die
abschließende Bemerkung : „Ich drehe übers Band von oben nach unten“, wenn
der RX gerade oben stand, sonst eben „von unten nach oben“. Somit wusste die
Gegenstation immer, wie lange die Suche dauern würde. Wenn keine Antwort zu
hören war : Antenne etwas drehen und CQ – Ruf fortsetzen. Die Modulationsart
: AM ! FM war noch nicht in Mode und für SSB war die Stabilität nicht
ausreichend. Man wusste außerdem nach einiger Zeit, wer auf welcher Frequenz
„wohnte“. VFOs waren durch thermische Probleme kaum in den Griff zu
bekommen. Die Quarzfrequenz von 7900 kHz war von DM2AKL hochgeschliffen auf
8046 kHz und von Karl Kriesche zur Verfügung gestellt worden. Das
Abnahmedatum des TX ist leider nicht mehr bekannt, aber die erste QSL trägt
das Datum
01.11.1965
DM8VHF op. Erich DM2BHI
Meine
Station hieß damals „DM4HI mit DM3KFI am Mikrofon“. Auch unter diesen
Bedingungen wurden bereits Conteste gefahren, z.B. am 06.03.1966. Die
Teilnahmebedingungen sind nicht mehr bekannt. In weiterer Folge wurde einmal
ein 7.Platz im DDR – Maßstab erreicht.
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